Meisterchortitel erneuert!!!
 
Am 6./7. November fand in der Nickenicher Pellenzhalle das zweite Leistungssingen-Wochenende statt. Ausrichter der Veranstaltung des Chorverbands Rheinland-Pfalz war die Chorgemeinschaft Nickenich e.V.
Insgesamt konnten die Nickenicher Sänger und -innen an diesen beiden Tagen 29 Chöre in ihrem Heimatort begrüßen. Und trotz der Organisation dieser Großveranstaltung durch die gesamte Chorfamilie nahm der Männerchor 1904 Nickenich e.V. sonntags auch selbst am Meisterchorsingen teil und bestand diese Aufgabe mit der hervorragenden Bewertung von
4 x sehr gut!!! Damit haben die Sänger erfolgreich ihren Meisterchortitel erneuert und dürfen sich nun für einen weiteren Zeitraum von 5 Jahren "Meisterchor des Chorverbands Rheinland-Pfalz e.V." nennen.

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Chor- und Solistenkonzert am 9. Januar 2011

Am 9. Januar 2011 um 17 Uhr findet in der Pellenzhalle Nickenich das jährliche Chor- und Solistenkonzert des Männerchors der Chorgemeinschaft Nickenich e.V. statt.
Mit Erkan Aki konnte ein klassischer Tenor mit Hang zur Popmusik verpflichtet werden. Erkan Aki ist Schweizer mit türkischer Abstammung und lebt in Zürich.
Mit dem ersten Album "Here's to the Heroes" kam der Durchbruch. Das gleiche Stück sang er auch bei der Millenniumsfeier am 31.12.1999 am Brandenburger Tor. Mit den Alben
"Pop Classics" und "Zeit der großen Gefühle" setzte er seine Erfolgsspur fort. Im fünften Album erschienen dann Welthits, neu arrangiert, wie "The Power of Love", "Time to say Goodbye" und "California Blue".

Der Männerchor möchte mit der Verpflichtung von Erkan Aki auch ein jüngeres Publikum ansprechen und für das Chor- und Solistenkonzert begeistern. Hörproben gibt es unter
www.erkanaki.de

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Die Nickenicher feierten den musikalischen Kirmesmontag

Der musikalische Frühschoppen zum Kirmesmontag ist eine feste Größe im Jahresprogramm des Männerchores der Chorgemeinschaft Nickenich. Thomas Fuchs, Sprecher des Männerchores, begrüßte die zahlreichen Gäste im Spiegelsaal der Pellenzhalle mit herzlichen Worten und wünschte allen ein paar frohe Stunden.

Der Männerchor unter dem Dirigat von Marco Herbert eröffnete das musikalische Programm mit den Liedern "Das Morgenrot", "Der Tambour" und "Trinklied". Anschließend ging es mit einem weitgesteckten Bogen in die Welt der Musicals. Das war auch gleichzeitig das Motto des musikalischen Frühschoppens. Ab nun übernahmen die Mitglieder des kleinen Chors die Moderation. Eine Neuerung brachte die Neubesetzung des kleinen Chors und die neue Leitung der Programmgestaltung durch Werner Becker.
Einige Damen des Frauenchors "Charming Voices" gaben nunmehr dem kleinen Chor eine größere Vielfalt in den einzelnen Darbietungen. So stellten auch die Frauen sich mit einem Oktett vor und boten aus "My fair Lady" den Song "Ich hätt' getanzt heut' Nacht".
Mit einem Trompetensolo brillierte Werner Becker mit dem Stück "You're the one that I want" aus dem Musical "Grease".

Nach einer kleinen Einlage durch die Kapelle "Die Champions" hatte Otto Lohner seinen Auftritt mit dem Lied "Tonight" aus "West Side Story". Ebenfalls aus dem gleichen Musical brachte die neue Formation des kleinen Chors "One Hand, one Heart". Mit einem nachhaltigen Klang hat sich diese Gruppe für die nächsten Jahre im Programm des Frühschoppens etabliert.
Sicher und gefühlvoll trug Mima Becker "Somewhere", unterstützt von Elke Schäfgen am Piano, vor. Mit ihrer gut geführten Probenarbeit bei der Einstudierung der Programmpunkte hat Elke Schäfgen auch die Sängerinnen und Sänger des kleinen Chors überzeugt.
Das Musical wechselte zu "Cats", aus dem das Oktett des Frauenchors "Memory" vortrug. Die Zuhörer gaben sich nun den Tönen des Gesangs hin, die Mima Becker und Rolf Boos mit dem Duett "Denk an mich" aus "Phantom der Oper" zu Gehör brachten. Der kleine Chor bot eine konzertreife Darbietung mit dem Stück "Kann es wirklich Liebe sein" aus "König der Löwen". Der lang anhaltende Applaus bestätigte die chorische Leistung.
Ein weiteres Musical wurde gestreift mit dem Trompetensolo von Werner Becker mit "Ich wollte nie erwachsen sein" aus "Tabaluga".
Mit dem Stück "Ol' Man River" aus "Showboat" verabschiedeten sich die Männer des kleinen Chors von den Zuhörern. Mit langem Applaus dankte das Publikum den Aktiven für die gelungene Unterhaltung.

Anschließend gab es einen Sturm auf leckere Speisen und Getränke an den einzelnen Ständen im Hof der Grundschule. Hier spielte zum ersten Mal Willi Bartz als Alleinunterhalter auf, und zwar sehr erfolgreich, denn die zahlreichen Gäste nahmen erst am frühen Abend Abschied.

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Erlebnistag findet nicht statt!!!
Aufgrund von größeren organisatorischen Problemen muss der Erlebnistag der Chorgemeinschaft Nickenich e.V. am 15. August 2010 leider ausfallen!
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Männerchor Nickenich in Feierlaune
Bayrischer Abend mit Bier, Wein. Haxen, Kraut und Brötchen

Eine alte Tradition wurde wieder belebt und mit neuen Elementen zum großen Ereignis der Chorfamilie des Männerchores 1904 der Chorgemeinschaft Nickenich.
Der alte Schützenplatz hat mit diesem Fest eine Renaissance erlebt.
Eine Superstimmung mit einer eigenen Partylaune wurde getragen von dem Entertainer Willi Barz, aktives Mitglied des Chores im 1. Bass, der mit Instrumenten und eigenem Gesang alle Nuancen als Stimmungsmacher beherrscht. Dem ansteckenden Sound mit Evergreens und Schlagern konnte sich keiner entziehen.
Mit den Küchenexperten Otto Lohner und Peter Simon konnten ebenfalls alle Genießer zufrieden sein. Am Büfett gab es: Haxen, Fleischkäse und Würstchen nach bayrischer Art. Mit der Idee, jeder trinkt was er möchte und mit einer namentlichen Strichliste in Großformat, konnten sich alle sofort anfreunden.
Zwischendurch und mit reichlich Applaus bedacht, fand sich der Chor zu sehr harmonisch klingenden Liedern in der Vorhalle zusammen.  Wohlklingende Vorträge, wie ein Zaungast bemerkte. Zum Wohlbefinden gehörte auch das entsprechende Ambiente, getreu dem Motto „Bayrischer Abend“. Die Halle hatten die Macher der Feier mit allen Symbolen, die dem blauweißen Motto entsprachen, ausgestattet. Das wurde auch zu Beginn des Abends durch den Chorbereichsleiter Thomas Fuchs besonders hervorgehoben. Er befand, dass der Gemeinschaftsgeist hierdurch wieder gestärkt wird. Das Ziel wurde an diesem Abend voll erreicht, und jeder freut sich schon heute auf die nächste zünftige Feier.
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Erfolgreiche Teilnahme am Leistungssingen!

Am 7. März 2010 nahmen die "Charming Voices" in Altenkirchen erfolgreich am Leistungssingen der Stufe 2 teil. Mit Bravour bewältigten die Sängerinnen ihren Auftritt und erhielten für ihre drei Liedvorträge jeweils die Bewertung sehr gut!
Aufgrund der erbrachten Leistungen wurde dem Chor für den Zeitraum von drei Jahren der Titel "Konzertchor des Chorverbandes Rheinland-Pfalz e.V." verliehen.
Glücklich, stolz und zufrieden traten Sängerinnen und Chorleiterin die mit Gesang untermalte und äußerst kurzweilige Rückfahrt an. Gebührend gefeiert wurde der Erfolg anschließend in ausgelassener Runde in der "Burgklause" in Nickenich.
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Pellenzblatt

Ausgabe KW 2/10 | Dienstag, 12. Januar 2010

Daniel und Judith Williams ließen Oper aufleben

Männerchor Nickenich veranstaltete das 44. Traditionskonzert

Nickenich-miha. Der Männerchor Nickenich hatte sich auch 2010 mit seinem Chorleiter Marco Herbert die Rosinen der Chormusik herausgepickt, um dem Publikum attraktiven Gesang zu unterbreiten. Stammgäste sowie neue Gesichter fanden sich in der Halle der Grundschule ein, um neben Volksliedern, Schlagern und romantischen Liedern echtes Operngefühl erleben zu dürfen. Das Klassikduo Williams & Williams war schon auf vielen internationalen Bühnen zu hause. Der Amerikaner Daniel Williams sang in Paris, New York und Rom. Seine Baß-Stimme entpuppte sich als Hörgenuss für die Klassikfreunde. Dessen Tochter, die Mezzosopranistin Judith Williams, feierte nichtsdestoweniger international Erfolge und studierte in London Balletttanz, Schauspiel und Gesang. Dem Männerchor gebührte der Auftakt, sozusagen die "Ouvertüre" zu einer musikalischen Reise durch die Musikepochen. Mit dem großen Meister der Chormusik, Friedrich Silcher, eröffnete das bereits 44. Traditionskonzert. Sein Werk "Still ruht der See" ist eine Hommage an die Landschaftsbilder, die allzu gerne in der Romantik zu unvergesslicher Musik verschmolzen. Diesem Stück war "I want to go to heaven" kontrastiv gegenübergestellt. Der lebensbejahende Gospel besaß einen Rhythmus, dem sich das Publikum nicht entziehen konnte. Heike Engelhorn und ihre Pellenz-Singers leben Melodien und erfreuen sich daran, erste Erfahrungen auf der Bühne machen zu dürfen. Ein besonderer Höhepunkt war es für sie, als der Opernstar Daniel Williams mit ihnen gemeinsam das Lied "Joshua fit the battle" singen zu können. Jahr für Jahr steigerte sich Nickenichs Nachwuchs und wird immer professioneller, was an der guten Förderung der Chorgemeinschaft liegt. Der nächste Auftritt gebührte der Solistin Judith Williams. Sie schöpfte aus ihrem breiten klassischen Repertoire des Opernkanons. Giacomo Puccinis "O mio babbino caro" und George Bizets Arie aus der Carmen waren meisterhafte Lehrstücke ihres Könnens. Melodisch wie auch gestisch überzeugte die Solistin, die sich in ihre Charaktere vertiefte und eins mit ihrer Rolle wurde. Auch der Männerchor ließ sich durch den Bass und durch die Sopranistin inspirieren. Die Solisten, der Männerchor und das Piano (Klauspeter Bungert), freuten sich auf ihren gemeinsamen Auftritt, der schwere Kost präsentierte. "Gelobt, gepriesen der heiligen Name" stammt aus Giuseppe Verdis Werk "Die Macht des Schicksals". Das getragene und ernste Finale des 2. Aktes war aber nicht das letzte Schmankerl des Abends. Daniel Williams setzte einen Meilenstein mit der Arie "Il lacerato spirito" aus der Oper "Fiesco de Genua" von Verdi. Doch damit nicht genug: Seine Paraderolle war die Arie des Zigeunerbarons "Ja das schreiben und das lesen". Richard Strauß schuf ein Meisterwerk, das Williams in allen Nuancen beherrschte. Anschließend erprobte sich der Männerchor an Klassikern seines altbewährten Bühnenprogramms. Otto Lohners Solopassage im Stück "Jerusalem" ist schon fast zu einem Aushängeschild des Chores geworden. Aber auch der allseits beliebte Fliegermarsch durfte nicht fehlen. Das positive an Liederabenden ist es, dass man behende durch die Zeiten geführt wird und sich immer von neuen Eindrücken inspirieren lassen kann. Seltene Stücke wie Friedrich Holländers Chanson, "Die Kleptomanin", von der bezaubernden Judith Williams dargebracht, gehörten zweifelsohne dazu. Ein rundherum gelungenes Konzert fand leider viel zu schnell seinen Abschluss.