--------------------------------------------------------

--------------------------------------------------------

--------------------------------------------------------

110 Jahre und kein bisschen leise                                Gelungene Geburtstagsfeier des Männerchores Nickenich

Mit einem dreitägigen Event feierte der Männerchor 1904 Nickenich Mitte Mai seinen 110. Geburtstag. Über 1000 Gäste tummelten sich von Freitag bis Sonntag in und um die Nickenicher Pellenzhalle, um dem Chor zu gratulieren, sich im Wettbewerb mit anderen Chören zu messen oder einfach nur mit den Sängern zu feiern.
Das musikalische Geburtstagsfeist begann am Freitagabend mit einem Festkommers in der gut gefüllten Pellenzhalle. Zahlreiche Gratulanten sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Die Chöre der Chorgemeinschaft Nickenich, das sind der Kinder- und Jugendchor "Pellenz Singers", der Frauenchor "Charming Voices" sowie der gemischte Chor "Vulkanissimo" gratulierten mit heiteren sowie besinnlichen Liedern. Als weitere musikalische Gäste konnte der Vorsitzende des Männerchores, Thomas Fuchs, den Nickenicher Kirchenchor "Cäcilia" sowie die befreundeten Männerchöre aus Gackenbach und Dorndorf im Westerwald begrüßen. Zahlreiche Ehrengäste sowie Vertreter der örtlichen Vereine beglückwünschten die Jubilare, die es sich nicht nehmen ließen, selbst einige Lieder aus ihrem umfangreichen Repertoire zum Besten zu geben. Außerdem wurden zahlreiche Sänger durch den Regionalvorsitzenden des Chorverbandes Rheinland-Pfalz, Peter Weiler, für jahrzehntelange Mitgliedschaft im Männerchor geehrt.

Der Samstagabend stand ganz im Zeichen der Pellenzchöre. Das jedes Jahr im Mai stattfindende Chorkonzert der Pellenzchöre wurde von den Sängerinnen des Nickenicher Frauenchores "Charming Voices" ausgerichtet. 13 Männer-, Frauen- und gemischte Chöre gaben sich ein musikalisches Stelldichein. Bei der anschließenden After-Concert-Party wurde bis zum frühen Morgen weiter gesungen und gefeiert.

Als Höhepunkt der Feierlichkeiten veranstaltete der Männerchor am Sonntag einen sakralen Chorwettbewerb in der Pfarrkirche St. Arnulf in Nickenich. 20 Chöre aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen präsentierten acht Stunden lang geistlichen Chorgesang auf höchstem Niveau. Bei der anschließenden Preisverleihung in der Pellenzhalle konnten die Juroren gleich sieben Chören das Golddiplom verleihen, acht Chöre erhielten Silber, fünf Chöre Bronze. Den ganzen Tag über herrschte unter den über 700 ngerinnen und Sängern rund um die Kirche und die Pellenzhalle eine fantastische Stimmung. Dazu trugen nicht nur das sommerliche Wetter, sondern auch die eigens engagierte Blaskapelle sowie vor allem die hervorragende Verpflegung durch die Chorgemeinschaft Nickenich bei. An allen drei Tagen wurden die Gäste mit kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen sowie Würstchen und Steaks vom Grill verwöhnt. Die Nickenicher Sängerfamilie präsentierte sich mal wieder als eingespieltes Team, das sowohl in der Vorbereitung als auch in der Durchführung dieser logistisch aufwendigen Veranstaltung Hand in Hand arbeitete und für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Die Tatsache, dass über 100 Helfer aus allen Chorbereichen im Einsatz waren, zeugt nicht nur von der Freude am Singen im Verein, sondern auch von dem starken Zusammenhalt innerhalb der Nickenicher Chorgemeinschaft. Dies wurde auch in den zahlreichen positiven Reaktionen der Gastchöre deutlich. So bedankte sich z. B. der Chor "Kleine Harmonie Oppenheim e.V." mit den Worten: "Nach demMeisterchorwertungssingen im Jahr 2010 waren wir nun erneut wieder Gast Ihres Vereins. Wir haben den gestrigen Tag sehr genossen und uns bei Ihnen "sauwohl" gefühlt. Ihnen, den Veranstaltern, gebührt mein großer Respekt und ein großes Kompliment: eine solche Großveranstaltung mit ca. 700 Teilnehmern so reibungslos und gemäß Zeitplan umzusetzen, bedarf einer unglaublichen organisatorischen Leistung vieler ehrenamtlicher Helfer. Wir waren beeindruckt, mit welcher Freundlichkeit wir empfangen wurden, wie liebevoll Sie sich um die Gäste gekümmert haben und mit welcher Begeisterung die Blaskapelle gespielt hat. Wie schön war es, zu erleben, welcher Spaß aufkam, wie Paare auf dem Schulhof tanzten, wie gesungen und gelacht wurde. Wir kommen immer und gerne wieder!"

Quelle: Pellenzblatt, Nr. 25, 18.06.2014, 14. Jahrgang

--------------------------------------------------------

Pellenzchöre zeigen beeindruckenden Gesang                      Ein Erlebnis für Ohr und Herz

Pellenz/Nickenich-hk. Ein wundervolles Gesangsfest - das 52. Treffen der Pellenzchöre in der Pellenzhalle zu Nickenich. 1963 von VG-Bürgermeister Erich Dahm als "Amtssängerfest zur Förderung der kulturschaffenden Vereine" initiiert - Anlass war der 120. Geburtstag des GV Concordia 1843 e.V. Kruft, wird es nun seit 51 Jahren gefeiert. Nach der Umbenennung in "Sängerfest der Pellenzchöre" heißt es seit 2007 "Chorkonzert der Pellenzchöre". Trotz der Verwaltungsreform nehmen die Chöre der drei Stadtteile Andernachs an den Konzerten teil, also alle traditionellen acht Pellenzgemeinden.

13 Chöre waren vertreten: Gemischter Chor Frohsinn Eich e.V., Männerchor und Gemischter Chor des MGV "Edelweiß" Kell 1926 e.V., GV "Concordia" 1843 Kruft e. V., MGV 1899 Miesenheim e.V., Frauenchor 1979 Plaidt e. V., Junger Chor Plaidt, Männerchor Plaidt 1853 e.V, Gemischter Chor "Zwischentöne" des MGV "Liederkranz" Saffig 1926 e. V., Frauenchor "Charming Voices" der Chorgemeinschaft Nickenich als Ausrichter, der Gemischte Chor "Vulkanissimo" sowie der Männerchor 1904 der Chorgemeinschaft Nickenich. Das Repertoire war wie stets äußerst vielseitig, ob Pop, Gospel, Liebes- und Wanderlieder vergangener Tage, Eigenkompositionen, Variationen, in Deutsch oder in anderen Sprachen, Bekanntes wie "Wo meine Sonne scheint" ("Island in the sun", Harry Bellafonte), "Mambo" (Herbert Grönemeyer) oder "Bridge over troubled water" (Paul Simon) und weniger bekannte, doch schöne Weisen, oft lange nicht mehr gehört. Der ausrichtende Chor der "Charming Voices", dirigiert von Nicole Fuxius, begann mit "Happy and free" und "Aber bitte mit Sahne", wobei hier der Text "Aber bitte nur Damen" andere Wege ging.

Fast alle Ortsbürgermeister, Beigeordnete von VG Pellenz und Ortsgemeinden u.v.a. waren zugegen, das Gesangsereignis zu genießen. Auch der Ortsbürgermeister von Kottenheim Toni Schüller war unter den Zuhörern. Klaus Bell, selbst Chorleiter "Junger Chor Plaidt", sprach das große Repertoire der Chöre der Pellenz durch die gesamte Gesangsmusik an, in der Hoffnung, dass auch in Zukunft weiterhin sich Menschen aktiv der Musik zuwenden, denn die Musikausbildung ist nicht mehr dieselbe wie einst. Weitere Besonderheiten der etwa 40 Gesangsdarbietungen waren der "konzertierte" Auftritt des MGV 1899 Miesenheim mit dem MGV "Edelweiß" Kell unter der Leitung von Barbara Nöst-Butz mit "Daheim ist" und "Über den Wolken" sowie die besonderes ästhetische dirigentische Darbietung von Marco Herbert, dem Chorleiter des Männerchors 1904 Nickenich, mit "Kyrie" und "Golgatha".
Das über dreistündige Chorkonzert, durch das Irene Neideck-Schaan mit Charme, Witz und aktuellen Fußballständen führte, stand in bester und langer Tradition hervorragender Gesangsdarbietungen über mehr als ein halbes Jahrhundert, dank Talent zur und Freude an der Gesangsmusik der Menschen in der Pellenz. - Nach dem Konzert stieg noch eine große Feier im Spiegelsaal, denn der Nickenicher Männerchor feiert in diesem Jahr sein 110-jähriges Bestehen.

Quelle: Pellenzblatt, Nr. 21, 21.05.2014, 14. Jahrgang

--------------------------------------------------------

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus                Männerchor 1904 Nickenich feiert 110. Geburtstag

Auf 110 Jahre Vereinsgeschichte blickt in diesem Jahr der Männerchor 1904 Nickenich e.V. zurück. In Zeiten, in denen sich immer mehr Vereine aufgrund von Mitgliederschwund und mangelndem Engagement auflösen, können die Nickenicher Sänger mit Recht stolz auf diesen Geburtstag sein. Ein Blick in die wechselvolle Geschichte des Chores lohnt sich:
Im März 1904 gründeten einige sangesfrohe Männer unter dem Vorsitz von Quirin Saftig in Nickenich den Männerchor "Alpenrose". Die Chorleitung übernahm Johann Girgert. Er formte in wenigen Jahren einen leistungsstarken Chor, der bereits 1906 am Chorwettbewerb in Niedermendig erfolgreich teilnahm. Nach dem 1. Weltkrieg, aus dem acht Sänger nicht mehr heimkehrten, wurde das Vereinsleben wieder aufgenommen.
1921 teilte sich der Chor "Alpenrose"; es wurde ein zweiter Männerchor mit dem Namen "Rheingold" gegründet. Beide Vereine (ca. 160 Sänger) erreichten unter den Chorleitern Christian Schumacher, Troisdorf (Alpenrose) und Johannes Starke, Koblenz (Rheingold), beachtliche Leistungen. Sie zeigten ihr Können auf vielen Wettbewerben, Konzerten und Sängerfesten.
Der 2. Weltkrieg unterbrach erneut die Vereinstätigkeit der Chöre. 76 Sänger aus beiden Chören waren gefallen. Danach beschlossen beide Chöre, sich wieder zu vereinen. Der Chor nannte sich fortan "Männergesangverein (MGV) 1904 e.V. Nickenich". Die damalige französische Militärregierung genehmigte im Februar 1946 die Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit. Die Chorleitung übernahm der ehemalige Leiter des Chors "Alpenrose", Christian Schumacher; er brachte den Chor auf ein hohes Leistungsniveau.
Das 50. Chorjubiläum wurde 1954 mit einem großen Chorwettbewerb gefeiert, an dem 18 Gastchöre teilnahmen.
Chorleiter Schumacher leitete den Chor bis 1961; danach wurde Kurt Heinz Schiele aus Niederbieber verpflichtet. Der beliebte Chorleiter Schiele leitete den Chor überaus erfolgreich bis zu seinem Unfalltod am 31.12.1971. Sein Nachfolger bis 1980 war Klaus Weber aus Koblenz.
Bei der Jahreshauptversammlung 1980 wurde der Sänger und Vize-Chorleiter des MGV, Karl-Heinz Kohns, zum neuen Chorleiter gewählt. Unter seiner Leitung erlebte der MGV seine wohl erfolgreichste Phase. Viele Konzerte, Wettbewerbe, Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen kennzeichneten seine Tätigkeit. Der Chor erreichte 1985 den Titel "Meisterchor des Sängerbundes Rheinland Pfalz" und erneuerte ihn ohne Unterbrechung bis heute. Im Jahre 2001 endete dieser Abschnitt, und als Nachfolger konnte der junge, dynamische Chorleiter Marco Herbert aus Leuterod/Westerwald verpflichtet werden, der sowohl in Stimmbildung als auch Repertoire neue Wege einschlug.
Im hundertjährigen Jubiläumsjahr 2004 veranstaltete der Männerchor einen gigantischen Chorwettbewerb, an dem 76 Chöre mit mehr als 3000 Sängerinnen und Sängern teilnahmen.
Um Mitgliederschwund und einer Überalterung des Vereins vorzubeugen, investierte der Männerchor vor 13 Jahren in den Nachwuchs. Anfang Mai 2001 gründete man den Kinder- und Jugendchor "Pellenz-Singers", der seit 2006 unter der erfolgreichen Leitung von Heike Engelhorn steht.
Im September 2003 hob der Männerchor Nickenich einen weiteren Chor aus der Taufe: einen Frauenchor, der sich den Namen "Charming Voices" gab und bis heute von Chorleiterin Nicole Fuxius geleitet wird.
Jüngstes "Baby" der Chorgemeinschaft ist der 2013 gegründete Gemischte Chor "Vulkanissimo", der ebenfalls unter der bewährten Leitung von Marco Herbert steht.
Aktuell singen in den vier Chören der Nickenicher Chorfamilie ca. 140 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 5 und 80 Jahren. Eine beachtliche Zahl!
Aus dem öffentlichen Leben der Pellenzgemeinde Nickenich ist der Männerchor genauso wie die übrigen Chöre der Chorgemeinschaft nicht mehr wegzudenken. Regelmäßige Konzerte und Sängerfeste ziehen die Bevölkerung ebenso an wie der jährliche Kirmesfrühschoppen in und um die Pellenzhalle. Seit 1966 findet jedes Jahr das weit über die Grenzen Nickenichs hinaus bekannte Chor- und Solistenkonzert statt, zu dem in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Stars aus der Opern- und Operettenszene verpflichtet werden konnten. Rudolf Schock, Margit Schramm, Karl Ridderbusch, Günter Wewel, Syliva Geszty, Siegfried Jerusalem, Volker Bengl, Eva Lind oder Johannes Kalpers - sie alle standen bereits in Nickenich auf der Bühne.
Seinen 110. Geburtstag feiert der Männerchor mit einer dreitägigen Veranstaltung. Vom 16. bis 18. Mai wird sich in der Pellenzgemeinde alles um den Chorgesang drehen. Festkommers, Chorkonzert der Pellenzchöre sowie ein sakraler Chorwettbewerb, zu dem sich über 25 Chöre angemeldet haben, stehen auf dem Programm. Hierzu in Kürze mehr.


Quelle: Pellenzblatt, Nr. 15, 09.04.2014, 14. Jahrgang

--------------------------------------------------------

110 Jahre und kein bisschen leise!                                           Männrechor 1904 Nickenich veranstaltet Spitzenkonzert

Nickenich-miha: Über ein Jahrhundert Chorgesang, das ist schon eine reife Leistung, auf die der Männerchor Nickenich stolz sein darf. Bereits seit 1966 präsentiert sich der Gesangverein mit seinem Solistenkonzert, das Künstler mit Rang und Namen in den Pellenzort lockte. 2016 wird schon die 50. Auflage erwartet. Neben Margit Schramm, Rudolf Schock und Günter Wewel waren zahlreiche ausgebildete Profistimmen auf Nickenichs kleiner, aber feinen "Opernbühne" zu sehen. Auch dieses Jahr kamen die Klassikfreunde in den Genuss, einem Potpourri berühmter Klänge zu lauschen.
Thomas Fuchs (1. Sprecher) begrüßte neben Verbandsbürgermeister Klaus Bell, Ortsbürgermeister Gottfried Busch und weiteren Ehrengästen das Auditorium, welches sich auf einen abwechslungsreichen Abend freuen durfte. Frei nach dem Motto: Chorgesang trifft Opernklang. Männerchor, Kinderchor und Solisten gaben sich die Klinke Hand und sangen gemeinsam über Altersgrenzen hinweg. Die italienischen Schwestern Sofia Pavone (Mezzosopran) und Karola Pavone (Sopran) trafen auf Philip Farmand (Tenor). Begleitet wurden sie von den Pianisten Ainoa Padrón und Lukas Engelhorn, dem Sohn der Chorleiterin der Pellenz Singers, Heike Engelhorn. Für den Nachwuchs war es eine Ehre, mit dem geschulten Opernsänger Philip Farmand das Lied "Lalelu" aus dem bekannten Heinz-Rühmann-Film "Wenn der Vater mit dem Sohne" aufzuführen. Der Männerchor Nickenich bewies sein Faible für Volksweisen, die nichts an ihrer Schönheit und Eindringlichkeit verloren haben. Ihre Melodien sind omnipräsent, fast jeder kann sie mitsingen. Sind auch die Zeiten andere geworden, sind Sehnsucht, Hoffnung und Liebe feste Größen unserer Existenz. Deshalb klingen Lieder wie "In einem kühlen Grunde" von Friedrich Silcher uns sehr vertraut. Andere Titel wie "Barbarossa" - ebenfalls Silcher - sind von ihrer historischen Text-Bedeutung nicht mehr greifbar, was dem Wohlklang der Ballade aber keinen Abbruch tut! Der Mythos des mittelalterlichen Stauferkaisers, der im Kyffhäuser auf seine Wiedergeburt und die des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wartet, sind längst vergessen. Aber dem Männerchor Nickenich gelang es vortrefflich, dieser alten Mär stimmlich neues Leben einzuhauchen.
Eine weitere Stärke von Marco Herberts Sängern war die Sakralmusik. Mit dem "Kyrie Eleison", dem "Herr erbarme Dich unser", von Pjotr Janczak, und "Allmacht" (Schubert/Liszt) berührten sie Nickenich. Mathieu Neumanns "Golgatha" war ein anspruchsvolles Chorwerk, das die Passion Christi zum Thema hatte und sozusagen die nicht mehr ferne Karwoche charakterstark vorwegnahm. Sämtliche Solisten würzten den Abend mit Temperament und Individualität. Glücklicherweise stellten sich Philip Farmand und die Schwestern Sofia und Karola Pavone als echte Teamplayer heraus: In meisterhaften Duetten und Terzetten bewiesen sie neben ihrem künstlerischen Talent, die Freude an der Interaktion. Ihr schauspielerischer Gesang, mimisch und gestisch expressiv, war das Tüpfelchen auf dem I. Mozarts Arien aus seinen Opern "Die Entführung aus dem Serail" und "Cosi fan tutte", drehten sich um den Liebesschmerz. Als Philip Farmand Sofia Pavone umgarnte, sang er mutig "Ich baue ganz auf meine Stärke" und konnte bei seiner hübschen Diva punkten. Doch diese wies ihn in der Arie "Smanie implacabili" (Cosi fan tutte) brüsk ab. Im schwesterlichen Duett "Die Schwestern" (Johannes Brahms) stritten sich die beiden Pavones leidenschaftlich um denselben Liebhaber - was in der wohl melodischsten Zankerei des Abends endete. Zum Abschluss des Konzertes hatte der Sänger Otto Lohner seinen großen Auftritt. Sein Solo "Jerusalem" setzte den harmonischen Schlussakkord eines Spitzenkonzertes, welches der Männerchor Nickenich und sein Dirigent Marco Herbert in Eigenregie auf die Beine gestellt haben. Viele fleißige Helfer der Chorgemeinschaft sorgten für einen tadellosen Ablauf.

Quelle: Pellenzblatt, Nr. 14, 02.04.2014, 14. Jahrgang

-----------------------------------------------------------

-----------------------------------------------------------


   Gemischter Chor "Vulkanissimo" wählt Leitungsteam!


   Im Anschluss an die Chorprobe am 11. Januar wählten die Sängerinnen und Sänger des                gemischten Chors "Vulkanissimo" ihr Leitungsteam:  

 

   

     Das neue Leitungsteam (von links nach rechts): Hintere Reihe: Dirk Fergen, Marco Herbert (Chorleiter), Tatjana        Conrads, Cathrin Ducht. Vordere Reihe: Hermann Bous. (1. Vorsitzender der Chorgemeinschaft), Patrizia Sauer,        Kirsten Müller                                                                                                                                 Foto: privat